Dr. Götzer, Götzer & Kollegen bei Facebook Dr. Götzer, Götzer & Kollegen bei Xing
 

Arbeitsrechtskanzlei Landshut

Das Arbeitsrecht stellt seit vielen Jahren u.a. meinen Tätigkeitsschwerpunkt als Rechtsanwalt dar. Mit der Zusatzqualifikation als Fachanwältin für Arbeitsrecht berate und vertrete ich Sie regional und überregional, egal ob Sie als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer Beratung suchen, zielgerichtet und effektiv. Ich berate und vertrete Sie effektiv sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht.
Bitte lesen Sie dazu folgende Themen:

Inhaltsverzeichnis

» Beratungsschwerpunkte im Arbeitsrecht
» Eine Kündigung
» Ein Aufhebungsvertrag bzw. Abwicklungsvertrag
» Ordentliche Kündigung
» Außerordentliche Kündigung
» Anwaltskosten

Beratungsschwerpunkte im Arbeitsrecht

Abmahnung und Kündigungsschutz, Änderungskündigung, Vergütungsansprüche und Abfindungen, Mehrarbeitsvergütung,
Beratung bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen und Gestaltung von Beendigungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung steuer- und sozialrechtlicher Aspekte,
Freistellung unter Einbringung von Resturlaubsansprüchen,
Urlaubsgeld und Urlaubsabgeltung, Urlaubsanspruch,
Weihnachtsgeld,
Betriebsübergang, § 613 a BGB,
Betriebsrat, Tarifvertrag, Beschlussverfahren, Betriebsverfassungsgesetz, Interessenausgleich, Sozialplan,
Vertragsgestaltung für Arbeitnehmer, freiberufliche Mitarbeiter, Geschäftsführer und Leitende Angestellte,
Befristung von Arbeitsverträgen und Teilzeitbeschäftigung (Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG),
Mutterschutz und Elternzeit
Kurzarbeit,
Altersteilzeit, Schutz schwerbehinderter Menschen, Integrationsamt,
Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld, Arbeitsförderung,
Betriebliche Altersvorsorge,
Schadensersatz und Lohnforderungen, Antidiskriminierungsgesetz (AGG),
Arbeitszeugnis

Wie Sie sehen, gibt es viele Situationen, in denen es angezeigt ist, möglichst frühzeitig einen Rechtsanwalt einzuschalten. Dies gilt insbesondere bei rechtlichen Problemstellungen wie oben geschildert.

^ hoch

Im Fall einer Kündigung haben Sie sowohl als Arbeitgeber als auch als Arbeitnehmer unbedingt folgendes zu beachten:

1. Eine Kündigung

kann gem. § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) nur innerhalb von 3 Wochen angegriffen werden, indem Klage beim Arbeitsgericht erhoben wird. Ist die Frist verstrichen, ist die Kündigung wirksam, egal ob sie inhaltlich oder formell richtig ist oder nicht.

^ hoch

2. Ein Aufhebungs- bzw. Abwicklungsvertrag

zieht oft eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit nach sich.
Es kommt in diesem Fall zu einer Verringerung des Bezugszeitraumes des ALG I von 12 auf 9 Monate.

^ hoch

3. Ordentliche Kündigung

unter Einhaltung der Kündigungsfrist (richtet sich nach Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder § 622 BGB).

a) Personenbedingte Kündigung: Erfolgt aufgrund Gründen, die in der Person des Arbeitnehmers selbst liegen. Hauptfall ist die krankheitsbedingte Kündigung aufgrund häufiger Kurzzeiterkrankungen oder einer Langzeiterkrankung.

b) Verhaltensbedingte Kündigung: Erfolgt bei Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis aufgrund steuerbaren Verhaltens des Arbeitnehmers.
Es muss zwingend eine Abmahnung voraus gehen, ansonsten ist die Kündigung unverhältnismäßig.

c) Betriebsbedingte Kündigung: Erfolgt aufgrund einer unternehmerischen Entscheidung. Es darf keine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit auf einem anderen freien Arbeitsplatz möglich sein. Der Arbeitgeber muss desweiteren, bei mehreren in Betracht kommenden Arbeitnehmern, eine Sozialwahl treffen. Hierbei sind folgende Kriterien einzubeziehen:
- Dauer der Betriebszugehörigkeit
- Lebensalter
- bestehende Unterhaltsverpflichtungen
- Schwerbehinderung

^ hoch

4. Außerordentliche Kündigung / fristlos

Eine fristlose Kündigung gem. § 626 BGB ist nur dann zulässig, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Hauptfall ist hier strafrechtlich relevantes Verhalten des Arbeitnehmers, z.B. Diebstahl (auch geringwertiger Sachen), Betrug, sexuelle Belästigung, Beleidigung, etc.. Einer Abmahnung bedarf es hierbei nicht.

Wichtig ist hier, dass die Kündigung gem. § 623 II BGB nur innerhalb von 2 Wochen, nachdem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgeblichen Tatsachen Kenntnis erlangt hat, erfolgen kann. Kündigt der Arbeitgeber nicht innerhalb der Frist, ist der Kündigungsgrund verwirkt.

^ hoch

Anwaltskosten

Die Vergütung der Rechtsanwälte richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Höhe der Anwaltskosten ist vom konkreten Fall abhängig. Selbstverständlich berate ich Sie diesbezüglich vor der Mandatierung. Die Finanzierung Ihrer Rechtsangelegenheiten kann unproblematisch gelöst werden. Rechtsschutzversicherungen decken das finanzielle Risiko zum Großteil oder in den meisten Fällen gänzlich ab.

Außerdem bietet sich die Möglichkeit im Bedarfsfalle Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch zu nehmen, sofern Sie wirtschaftlich nicht in der Lage sind, die Kosten einer Beratung oder eines Prozesses selbst zu tragen.

Für eine Erstberatungspauschale in Höhe von € 50,-- zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer bin ich gerne bereit, Sie ausführlich zu beraten und die Prozessrisiken realistisch darzustellen.

Ich kann Sie vor jedem deutschen Arbeitsgericht, wie auch vor jedem Landesarbeitsgericht und dem Bundesarbeitsgericht vertreten. Wir erlauben uns den Hinweis, dass wir eine von der Bundesrechtsanwaltskammer zertifizierte Anwaltskanzlei sind.

^ hoch

Zur Beantwortung entsprechender Fragen stehen wir jederzeit kompetent zur Verfügung.